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Verein Begleitgruppe von schwerkranken und sterbenden Menschen im Kanton Nidwalden
Begleitgruppe von schwerkranken und sterbenden Menschen Nidwalden       JAHRESBERICHT 2020   In meiner neunjährigen Tätigkeit als Präsidentin des Vereins „Begleitgruppe von schwerkranken und sterbenden Menschen NW“, war das Jahr 2020 für mich das intensivste, emotional wie rational.  Die Pandemie und der Lockdown im März 2020 hat unsere Sterbebegleitung stark eingeschränkt. Dies war für unsere BegleiterInnen und mich eine schwierige Zeit. Das Wissen, dass es Menschen gibt, die ohne Begleitung ihrer Angehörigen/Freunden/Bekannten von dieser Welt gehen müssen beschäftigte uns sehr und machte uns nachdenklich. So konnten wir in diesem Jahr „nur“ in 43 Sitzwachen Menschen in ihrer letzten Lebensphase in verschiedenen Institutionen und Zuhause begleiten.  Die GV, die wir von März auf Juni 2020 verschoben hatten, konnte leider nur schriftlich durchgeführt werden. Verschiedene Gruppentreffen mussten abgesagt werden.  Im Februar 2020 hat sich leider unsere langjährige Vorstandskollegin Christine Dübendorfer aus persönlichen Gründen entschieden, auf die GV 2020 zu demissionieren. Dies bedauerte ich sehr, da Christine Dübendorfer sehr viel Engagement in ihr Ressort Koordination/Einsatzplanung und in die Vorstandsarbeit gebracht hat. In diesem Rahmen bedanke ich mich nochmals herzlichst für ihre grosse und wertschätzende Arbeit für unseren Verein und Arbeit.  Nun stellte sich die grosse Herausforderung um eine Nachfolge in relativ kurzer Zeit. Nach einem „Hilfe-Rundmail“ an alle BegleiterInnen stellten sich Lydia Christen und Berta Christen – aus privaten und beruflichen Gründen auf ein Jahr begrenzt – im Vorstand zur Verfügung. Beide wurden an der schriftlichen GV am 23. Juni 2020 einstimmig für ein Jahr gewählt. Ebenfalls einstimmig gewählt wurde für ein weiteres Jahr Mary Truninger, die unser Sekretariat kompetent und perfekt führt. Leider stellte sich sonst niemand für den Vorstand zur Verfügung, auch aus dem Bekannten/Freundeskreis konnte niemand rekrutiert werden. Somit stand der neu gewählte Vorstand vor einer grossen Herausforderung und der Frage: Wie geht es nach der GV im 2021 im Vorstand weiter? Sofort nahmen wir diesbezüglich die Arbeit auf. An etlichen Sitzungen diskutierten wir verschiedene Möglichkeiten und Strategien durch, um dem Angebot der Sterbebegleitung in NW eine sichere Zukunft zu geben. Dies war für den Vorstand das oberste Ziel: Der Bevölkerung und den Gesundheitsinstitutionen in NW kontinuierlich und langfristig das Angebot der Sterbebegleitung anbieten zu können. Der Vorstand kam einstimmig zu der Überzeugung, dass es am sinnvollsten und sichersten ist, das Angebot der Sterbebegleitung in NW an eine öffentliche, soziale Institution zu übergeben, die im Bereich der Begleitung in der letzten Lebensphase schon tätig ist, Erfahrung und Know-how hat. Das SRK Unterwalden mit ihrem palliativen Begleitdienst schien uns die geeignetste Institution für die kontinuierliche Sicherstellung unserer Dienstleistung.  Wir nahmen mit der Geschäftsleitung vom SRK Unterwalden Kontakt auf und besprachen an einer ersten Sitzung unsere Situation. Der Vorstand SRK Unterwalden hat zusammen mit der Geschäftsleitung entschieden, unser Angebot der Sterbebegleitung in NW zu übernehmen. Zusammen erarbeiteten wir einen Strategieplan, damit ein reibungsloser Übergang stattfinden kann. Jahresbericht