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Verein Begleitgruppe von schwerkranken und sterbenden Menschen im Kanton Nidwalden
Begleitgruppe von schwerkranken und sterbenden Menschen Nidwalden  Für unsere Begleitgruppe bedeutet dies, dass der Vorstand an der GV 2021 den Antrag auf die Vereinsauflösung stellt.  Nun kam uns die Coronapandemie stark in die Quere, da wir mit unseren BegleiterInnen diesen Prozess nicht vor Ort und gemeinsam erarbeiten konnten.  Am 18. August 2020, an unserem ersten Gruppentreffen nach dem Lockdown, informierten wir unsere BegleiterInnen die Sachlage. Viele waren „geschockt“, dass es so schwierig ist, Personen für die Vorstandsarbeit zu gewinnen und wir ab Frühling 2021 den Vorstand nicht mehr vollzählig besetzen können. Das Verständnis, die Zukunft der Sterbebegleitung in NW zu sichern und das Angebot einer öffentlichen Institution zu übergeben, war für die meisten nachvollziehbar.  Am 20. Oktober 2020 durften wir Rosa Mathis, Bereichsleiterin Entlastung beim SRK Unterwalden an unserem Gruppentreffen begrüssen. Sie informierte über den palliativen Begleitdienst und die Freiwiligenarbeit im SRK. Sie betonte, dass sie sich sehr über eine weitere Zusammenarbeit mit den BegleiterInnen unseres Vereins freuen würde.  Anfang November 2020 wurden alle Institutionen, Mitglieder und Kollektivmitglieder mit einem Schreiben über die Sachlage unseres Vereins informiert und dass wir mit dem SRK eine vertrauenswürdige Institution gefunden haben, die das Angebot der Sterbebegleitung in NW ab April 2021 weiterführen wird.  Ich bedaure es sehr, dass wir an der GV im März 2021 den Antrag auf die Vereinsauflösung stellen müssen, bin aber überzeugt, dass wir zukunftsorientiert gehandelt und mit dem SRK Unterwalden die beste Organisation mit dem Angebot der palliativen Begleitung gefunden haben.  Meinen Vorstandskolleginnen spreche ich meinen tiefsten Dank aus für ihre grossartige Arbeit in ihren jeweiligen Ressorts. Mein grösster Dank gehört aber den BegleiterInnen aus unserem Verein! In so vielen Nächten haben sie seit vielen Jahren unermüdlich, mit sehr viel Wertschätzung und Empathie Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet und somit eine wichtige Dienstleistung in NW erbracht.      6370 Oberdorf, im März 2021             Christina Zenhäusern-Lussi, Präsidentin Jahresbericht a